Icom IC-7610 Transceiver für Kurzwelle und 6m- Band (inkl. 60m- Band)

ICOM IC-7610
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Produktinformationen "Icom IC-7610 Transceiver für Kurzwelle und 6m- Band (inkl. 60m- Band)"

Icom IC-7610 SDR-Transceiver für Kurzwelle inkl. Freischaltung für das 60m- Band

Der IC-7610 verwendet wie jedes hoch entwickelte Software Defined Radio (SDR) einen direkt abtastenden AD-Wandler um das HF Signal unmittelbar hinter der Antenne in digitale Signale zu wandeln. Alle weitere Verarbeitung findet dann nur noch durch spezielle digitale Bausteine (FPGA, Field Programmable Gate Array) statt. So wird ein ausserordentlich hoher Blocking Dynamic Range erreicht der beim IC-7610 etwa 110dB beträgt (bei 2 kHz Signalabstand). Diese guten Empfängereigenschaften werden ausserdem durch einen präzisen Oszillator unterstützt, der ein extrem geringes Phasenrauschen hat.

Der IC-7610 bietet zwei unabhängige Empfänger, die auch unterschiedliche Bänder und Betriebsarten empfangen können. Für jeden Empfänger sind eigene Regler für Lautstärke und HF-Verstärkung vorhanden. So lässt sich auch ein Pile-Up im Split-Betrieb leicht beobachten und knacken, indem man sowohl die DX-Station als auch die Anrufer auf unterschiedlichen Emfängern, eventuell sogar mit unterschiedlichen Filterbreiten beobachtet. Dabei bleibt der Transceiver leicht bedienbar, weil die nötigen Funktionen kompakt und leicht erreichbar angeordnet sind.

Beide Empfänger sind mit den sog. 'DIGI-SEL' Filtern ausgestattet. Diese Filter arbeiten als mitlaufender Pre-Selector und haben steilere Flanken als fest eingestellte Bandfilter. Durch diese Art der Filterung wird der AD-Wandler noch besser vor Überlastung durch unerwünschte Signale ausserhalb des Bandbereiches geschützt. Das Display ist wie beim kleinen und erfolgreichen Bruder IC-7300 ein Touch-Display, nur etwas größer, 7" anstatt 4.3". Die Bedienung erfolgt in vielen Funktionen über dieses Display. Eine schnelle Echtzeit-Wasserfallanzeige stellt den Empfangsbereich für jeden Empfänger getrennt dar. Dabei kann die Breite des Spektrums zwischen ± 2.5 und ± 500 kHz eingestellt werden. So hat man die Bandaktivität immer im Blick, egal ob man auf eine DX-Station wartet oder im Contest prüfen will, ob das Band schon offen ist.

Eigenschaften des IC-7610:
  • Alle Kurzwellenbänder und 6m-Band
  • Eingebauter Antennentuner
  • 100 W Sendeleistung
  • SD-Speicherhkarte für Setup und Aufzeichnungen
  • Betriebsarten: AM, FM, SSB, CW, RTTY, PSK31
  • 101 Speicher
  • 2 Antennenbuchsen, umschaltbar
  • RX-Antennenausgang
  • DVI-D Buchse zum Anschluss eines externen Monitors
  • Ethernetbuchse für Fernsteuerung
  • USB 3.0 Buchse für schnellen Datentransfer (I/Q Daten)
  • USB 2.0 Buchse für CAT-Daten
  • Icom CI-V Remote Anschluss
  • Ausgang für analoge S-Meter Spannung
  • Anschluss für externe Tastatur (CW,RTTY Keyer)
  • Eingang für 10 MHz Taktquelle
  • Vorbereitet für Transverter-Betrieb

Im Lieferumfang des IC-7610 ist enthalten:
  • IC-7610
  • HM-219 Handmikrofon
  • Basisanleitung (mehrsprachig, auch Deutsch)
  • DC-Kabel
  • Ersatzsicherungen
  • div. Kleinteile

 


euDieses Funkgerät ist bei uns in der für den deutschen Markt und in der EU-Reimport Version verfügbar. Beide Versionen sind technisch gleich.
Eine Erklärung zur EU-Version finden Sie hier.


 

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05.11.2018

Ein Transceiver, der sehr viel Spaß macht und optimal für den DX-Betrieb geeignet ist

Dies soll keine Rezension werden, nur ein paar Gedanken zu meinen ersten Eindrücken nach etwas über einem halben Jahr Betrieb.
Dies ist mein erstes ICOM Geräte, davor hatte ich einen Yaesu FT-2000 (wegen der vielen durch Knöpfe und Schalter direkt einstellbaren Parameter) mit 2 µ-tuning Units und davor einen Kenwood TS-870 (für mich bisher immer noch der Xcvr mit dem besten Kosten-/Nutzenverhältnis) . ICOMs waren für mich bisher immer ein Inbegriff von sehr guten high-end Geräten, was aber leider auch für den Preis galt. Das Mäusekinodesign der ICOMs war auch nicht unbedingt mein Favorit, dazu hat sich meine Meinung aber jetzt geändert.
Aufgehorcht habe ich, als det IC-7300 herauskam zu einem für einen ICOM erstaunlich günstigen Preis. Allerdings war mit das Gerät etwas zu klein (Display und Ausstattung), ein Zweiempfänger-XCVR war MIndestkriterium für eine Neuanschaffung. Das Warten hat sich gelohnt, als der IC-7610 herauskam, habe ich dann zugeschlagen und gehofft, daß die Lern- und Gewöhnungskurve beim Übergang von Yaesu zu ICOM nicht zu steil und mühsam werden würde, vor allen Dingen, weil der 7610 reativ wenige Bedienelemente an der Frontplatte hat und viel über Softkeys und Menus gesteuert und eingestellt wird. Außerdem war es doch ein gewisses Abenteuer, sich auf einen SDR-Xcvr zu stürzen, aber das ist meiner Überzeugung nach die Zukunft, es ist also besser, sich zeitig an die neue Technologie und dem Umgang damit zu gewöhnen.
Am 7610 gefällt mir (auch im Vergleich zum FT-2000, der kein schlechtes Gerät war)
1. die Präzision der Oszillatoren in Bezug auf Frequenzgeneuigkeit und Drift (und deren spektrale Reinheit
2. das schöne große Farbdisplay mit dem Touchscreen (ein tolles Geature) mit alle den vielen (manchmal fast schon zu vielen) gleichzeitgen Informationen
3. Die Empfindlichkeit und Intermodulationarmut der Empfänger
4. Die Präzision und fast idealen Filterkurven der DSP Filter
5. die Lautlosigekeit der Sende-/Empangsumschaltung
6. Die Qualität des eingebauten Lautsprechers
7. Die vielen modernen USB-Buchsen (beispielsweise für eine USB-Tastatur und eine Maus zur gleichen Zeit, sowie Aufnahmemöglichkeit eines USB-Memorystticks und Buchsen für CI-V/ CAT bei 115200 bd und I/Q-Ausgang)
Klar, es gibt auch Elemente, an die ich mich erst gewöhnen und für die ich manchmal immer noch das Handbuch zu Rate ziehen muss (weswegen es noch nicht in einem Ordner verschwunden ist, sondern immer noch in Griffweite neben der Station liegt). Wer schon immer ICOM hatte, wird darüber vielleicht lächeln, aber es ist schon ein anderes Bedienkonzept als bei den älteren Kenwood und Yaesu Geräten. Wenn etwas nur über zwei Menus kontextabhängig (also beispielsweise nur bei CW) zu erreichen und einzustellen ist, was man nur alle paar Wochen mal braucht, da braucht man halt ein wenig Übung für. Das Meiste ist aber logisch und ziemlich direkt zu funden, besonders den Touchscreen muß ich in dem Zusammenhang loben.
Man muß sich auch an ein anderes Phänomen gewöhnen, was SDR-spezifisch ist: Während beim herkömmlichen RX bei massiv starken Signalen im Passband und in dessen Nähe eventuell Intermodulationseffekt und Verzerrungen auftreten, die man nicht immer als solche erkennt, tritt beim diektabtastenden SDR-Empfänger der gefürchtete "Overflow" auf, wenn Signale im Abtastbereichen den primären AD-Wandler in die Begrenzung treibt, so daß nur noch "1"sen an dessen Ausgang erscheinen und damit keine gültige A/D-Wandlung mehr möglich ist. Dieser Zustand wird allerdings vom Gerät sofort erkannt, eine "OVF" (overflow) Warnung erscheint im Display. ICOM stellt eien Reihe von Tools zur Verfügung, um den Overflow zu berenzen, das Reicht von einfacher Reduzierung der HF-Verstärkung über Wegschaltung der wahlweise einschaltbaren Vorverstärker, Einfügung eines in 3 dB-Schritten zuschaltbaren Abschwächers bis zum Einschalten des "Digi-SEL" Filters, von denen es für jeden RX ein eigenes gibt. Das OVF taucht deshab auf, weil man natürlich immer versucht, schwache Signale möglichst zu verstärken und manchmal wider besseres Wissen versucht, das Signal einer schwachen Station aus dem Pazifik durch PREAMP auf 7 oder 10 MHz lauter zu machen, wobei man fast nie das S/N verbessert und besser ohne VV, aber mit Digi-SEL Filter dran ist. Man lernt das aber recht schnell, der direktabtastenden SDR RX ist aber m.E. etwas anders zu bedienen, als man es vom konventionellen Empfängerkonzept gewohnt ist.
Beim Design des 760 hat mit gefallen, wie kleine und kompakt das Gerät ist, mit etwas über 8 kg im Vergleich zu meinem FT-2000 (gut, der hatte das Schaltnetzteil eingebaut und nicht extern wie der 7610). Das Gehäuse sieht in seiner teilweise edel gestalteten Klavierlackoptik toll aus, ist aber auch empfindlich gegen Fingertapsen. Das Display ist ganz toll, aber ich rate aber dennoch zu einem für 80 € bei Amazon o.ä. erhältlichen zusätzlich Widescreen PC TFT Monitor, auf dem man das komplette Display 1:1 über ein HDMI Kabel gespiegelt bekommt. Ich muß mich immer zusammennehmen, daß ich nicht auf diesen externen Bildschirm Touchscreenelemente anzuwählen versuche, das geht natürlich nur auf dem Mutterdisplay am Gerät. Es gibt übrigens eine über LAN-Kabel und den DSL Router zu Hause bespielsweise mit dem PTB Zeitserver synchronierbare Uhr (die Ortszeit wird immer dargestellt), eine UTC Uhr gibt es auch, aber die gibt es nur bei manchen Displays, ich weiß nicht warum, Platz dür die paar UTC-Ziffern wäre eigentlich immer. Merkwürdig ist auch der Hang der Hersteller (Yaesu und Kenwood machen es auch) , alte Analogvielfachinstrumente, wie sie in vergangenen Jahren an den älteren Modellen der Hersteller üblich waren, jetzt auch als Computergrphik nachzubilden mit alles Nachteilen (Unübersichtlich- und schlechte Ablesbarkeit) statt konsequent auf Balkendarstellungen mit Peak und Hold Funktion zu setzen. Das kann der ICOM zwar auch, aber default ist immer diese wunderschön bunte, aber für die Bedienung eigentlich schlechtere Analoginstrument-Emulation, die nur schöner aussieht und sich im Prospekt auf Bildern besser macht. Das aber ist kein IC-7610 spezifisches Merkmal.
8 von 10 möglichen Punkten habe ich nur deshalb gegeben, weil auch Gutes meist noch besser gemacht werden kann und für einen vielleichtkommen IC-7611 (?) ja auch noch Raum für Verbesserungen sein muss.

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